Aus Liebe zum Stillen

Advent, Advent…

von Nadja


das erste Lichtlein brennt im Advent

Wie gern wär ich auch noch mal ein Kind. Dann könnt ich, wie meine Tochter heute Morgen, das erste Törchen vom Adventskalender öffnen. Diesmal haben wir keine Törchen – der Weihnachtsengel hat ihr ein Adventskalender gebracht, der 24 Mäusebäuchlein hat – alle wollen fressen und gefüllt sein… Ob unsere Katze Miu das auch geschnallt hat. Sie hat den Adventskalender mit den vielen Mäuschen dran heute Morgen nämlich als erste entdeckt. Schnurstracks sprang sie aufs Sofa und tapste flink nach den Mäuschen. Sie erwischte keins, vielleicht ahnte sie aber bereits, dass es für sie vielleicht auch mal etwas Gutes darin haben könnte. Ein kleines Leckerchen. Mmmmhhh Miau!
Ich konnte der Versuchung den Adventskalender mit lauter Süssigkeiten wie Schöggeli, Müsli, Gummibärchen, Guetzli und Bonbons zu füllen bis auf wenige Ausnahmetage widerstehen. Viel eher gab ich darauf acht, dass es in den  Mäuschen auch etwas zum Spielen und Geschenkchen hat, durch die meine Tochter eine Aufgabe erhält oder etwas lernen kann. Damit das »» Advent, Advent…

Welche Kinderkrippe ist die richtige für mein Kind?

von Nadja


Die Wahl der richtigen Kinderkrippe

Vielleicht ist das Thema Fremdbetreuung meines Kindes auch gerade ein Thema. Dann fragst du dich bestimmt, wohin und in welche Krippe du dein Kind geben sollst. Die folgende Checkliste soll dir helfen, die für dich und dein Kind passende Kinderkrippe zu finden. Lad sie dir am besten gleich runter, druck sie aus und nimm sie zum ersten Besuch in die Krippe mit, in der du und dein Kind schnuppern gehen. Ich wünsch dir dabei viel Glück und ein gutes Gespür!

Herzlich

Nadja

Checkliste für Kinder_Krippen

 

Knisterndes Brötchen

von Tan

„Papi, ich will aber ein knisterndes Brötchen.“ „Ein knisterndes Brötchen, was meinst du damit?“. „Ja
ein knisterndes Brötchen eben!“ So sagte vor einigen Wochen klein Elio morgens mit immer fordernder Stimme zu seinem Papi. Da kommt selbst der beste Papi ins Strudeln, denn ein knisterndes Brötchen, was ist denn das schon wieder? Auch Mami kann vorerst nicht weiterhelfen. Elio schon kurz vor dem Tränenausbruch, da kommt mir der erlösende Gedanke: „Meinst du, ein knusperndes Brötchen?“
„Jaaa, sage ich doch, ein knisterndes Brötchen.“. „Aber das haben wir jetzt nicht, die Ferien sind vorbei und es gibt nicht jeden Tag frische Brötchen vom Beck.“ „Neiiiin, nicht vom Beck, dort oben, mit dem machst du diese.“ Elio zeigt auf den Küchenschrank – und dort ist der Toaster versorgt … Wie schön,
wenn der Tag mit einem feinen knisterndes Brötchen beginnen kann.

Triple P – ein empfehlenswerter Erziehungskurs

von Tan

Ein kleiner Erfahrungsbericht, nach dem Besuch eines Trip P-Kurses, nicht abschliessend, sondern einfach frisch von der Leber erzählt, wie viel einfacher und lustiger der Alltag mit unseren Kindern seit dem Besuch dieses Kurses geworden ist!

Unsere zwei Jungs, 6 und bald 4, machen keine nennenswerten Probleme. Wenn man absieht von den täglichen Raufereien, den Wut- und Trotzanfällen, den … Trotzdem gibt es Herausforderungen in der Erziehung. „Sind wir genügend strenge Eltern, um sie zu lenken und ihnen Grenzen zu zeigen ohne sie zu brechen? Deshalb haben wir uns für den Besuch eines Erziehungskurses entschieden (also das heisst, ich hatte entschieden, dass wir dies zusammen machen). Schlimmes Wort, Erziehungskurs. Tönt wie aus dem letzten Jahrhundert. »» Triple P – ein empfehlenswerter Erziehungskurs

Die Sache mit dem Kinderwunsch…

von Kathleen

Der Wunsch ist da, der richtige Partner auch – sogar die Wohnung und das passende Wohngebiet haben wir parat. Wieso denn hab ich mit 30 trotzdem noch keine Kinder? Weil der passende Zeitpunkt noch nicht da ist. Jetzt werden sicher einige von euch denken, dass der Zeitpunkt nie passend ist. Irgendetwas, dass nicht 100 Prozent fürs Kinderhaben spricht, lässt sich doch immer finden. Damit argumentiert ihr wie meine zukünftige Schwiegermutter, die ganz klar durchblicken lässt, dass sie ja so gerne Enkelkinder hätte. In Momenten wie diesen wird mir immer ganz schwer ums Herz – denn wie gesagt – der Kinderwunsch ist bei sowohl bei mir als auch bei meinem Partner da. Brenzlig wirds auch, wenn bei Freunden und Bekannten Nachwuchs ins Haus steht. Auch dann werden wir mit unserem Wunsch, Kinder zu haben, konfrontiert. Das macht die Sache nicht einfacher. »» Die Sache mit dem Kinderwunsch…

Kastanienfiguren basteln

von Andi

Vielleicht probierst du es auch mal mit einer Bastelstunde mit deinen Kindern. Kastanienmännchen oder eben auch Kastanienweibchen basteln kannst bestimmt auch Du, selbst wenn du zwei linke Hände hast.

Um Kastanienmännchen zu basteln, brauchst du

  • gaaanz viele Kastanien in verschiedenen Größen
  • Zahnstocher
  • auch die Schale der Kastanien kann man verwenden
  • wenn du möchtest, kannst du auch noch Hagebutten, Bucheckern, Mais, und verschiedene Nüsse nehmen!

Kastanien sammeln

von Andi

 

Wenn im Herbst die Kastanien fallen…

Das Papiwochenende rückt näher, Mausi packt ihre sieben Sachen  in ihr kleines Köfferlein und wartet schon sehnsüchtig an der Türe. Wie immer… gestresster Papi kommt ca. 20 min zu spät, ihr muss es fast wie eine halbe Ewigkeit vorkommen… „eeendlich bist Du da Papi“!

Freuend, lachend zieht sie mich in ihr Prinzessinnenzimmer und präsentiert mir ihre nagelneue Zahnlücke…  und den bereits auf der Lauer liegenden Riesen-Klotzzahn darunter. Hmmm, ja irgendwie schon schade dass ich so wenig aus ihrem Alltag mitbekomme…

Schnell die Schuhe anziehen, Gepäck mit und auf geht‘s ins Auto, zum langersehnten Papi Wochenende! Tochterkind möchte sich selber anschnallen, selbstverständlich, wie kann ich nur vergessen… denn sie ist ja schliesslich auch kein Baby mehr!

»» Kastanien sammeln

Stillbänkli

von Nadja

Apropos Stillen in der Öffentlichkeit. Damit du es mit deinem Baby auch gleich ausprobieren kannst, hab ich mich schlau gemacht, wo es in der Schweiz schon “Stillbänkli” gibt.

Das zuletzt lancierte findest du im “Birkenwäldli” in Unterägeri. Es ist ein lauschiges Plätzchen, mitten in der Natur, in der Nähe eines Spielplatzes und doch bist du durch eine Hecke abgeschirmt und ungestört. Mehr Infos darüber findest du auf der Website der beiden Stillbänkliinitianten Ardo medical AG und Kindline.

Das erste Stillbänkli der Schweiz steht in Pany.

Das zweite Stillbänkli der Schweiz steht seit 2006 in Walenstadt am See.

Das dritte Stillbänkli der Schweiz lädt seit 2009 auf dem Monte Verità oberhalb Ascona/TI zum Stillen und Ruhen ein.

Mehr Infos zu allen Stillbänklis finden Sie auf der Seite von La Leche Liga.

Stillen in der Öffentlichkeit

von Nadja

Wie habt ihr das erlebt, als ihr Euren kleinen Schatz zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gestillt habt? Gab’s neugierige Blicke, Leute, die Euch darauf ansprachen, solche, die Euch eher entsetzt anschauten oder begafften, solche, die Euch sogar daran hindern wollten? Habt ihr spezielle Stillorte aufgesucht, Kaufhäuser, in denen eine Stillecke eingerichtet ist oder Spielplätze besucht, auf denen es öffentliche Stillbänke gibt?

Ich hab mir weder in der Schwangerschaft, noch nach der Geburt von meiner Tochter gross überlegt, ob und wo ich Sie stillen wollte. Es war mir irgendwie egal, ob es jemanden stören könnte oder nicht. Ich achtete in erster Linie auf Sie, also, wenn Sie Hunger hatte, stillte ich Sie, egal, wo ich dann gerade war und in zweiter Linie achtete ich darauf, dass ich jeweils bequem angezogen war, so, dass ich meine Brust schnell trinkbereit hatte. Manchmal hatte ich nicht mal spezielle Stilltops an, einfach andere, bequeme und lockere Kleidung. So stillte ich auf der Terrasse eines Bergrestaurants während dem mich der Hoteldirektor begrüsste oder in einem Restaurant in dem handicapierte Menschen servierten, aber auch in der Stillecke des Schwedischen Möbelhauses oder auf einer ganz normalen Parkbank am Seeufer meines Wohnortes. Ironischerweise war es der Hoteldirektor, der nicht wusste, ob er mich grüssen und mit mir reden sollte während dem ich am Stillen war oder nicht. Das Gefühl, des Störens kam von ihm aus, nicht von mir. Ich war nach kurzer Zeit so gut darin, meine Brust diskret auszupacken und meine Tochter so zu stillen, dass es kaum jemand bemerkte, wenn er nicht bewusst und ganz genau hingeschaut hatte. Neugier und fast schon entzückt reagierte die handicapierte Servicekraft, die mich in einem Restaurant bediente. Sie wollte alles wissen: Wie alt die Kleine sei, ob es gut ginge mit dem Stillen, ob Sie hungrig sei oder eher einschlafe beim Stillen, wie Sie heisst und, und, und. Auch Ihr Hunger war kaum stillbar.

 

Kurzstreckenflug

von Nadja

„Gäll, Papi, wir fahren, nein, fliegen weit, weit hinauf, in den Himmel hoch, bis über die Wolken und dann macht es rum, pum, pum und wir landen in den Ferien?“ Aber wo sind denn die Ferien? Schon Tage zuvor hat Liv begriffen, dass eine Veränderung ansteht. Ich pack in meinen Koffer, dachte ich – diesmal war es kein Kinderspiel. Was muss, was kann ich für zwei Wochen Insel-Bade-Autoausflüge-Ferien mitnehmen, was kann ich getrost zuhause lassen? Ich entschloss mich für eine Lage Windeln als unterste Kofferschicht, gefolgt von drei Paar kurzen Hosen, sieben T-Shirts, zwei Kleidchen, eine Jeans, eine leichte Jacke,  Crocs und Sandalen, einen Sonnenhut, zwei Bikinis, eine Sonnenbrille und ganz viel Sonnencrème in der Farbe Grün mit Schutzfaktor 50. Schliesslich wollte ich nicht, dass Liv einen Sonnenbrand als Souvenir mit nachhause nimmt. Der Flug, vor dem ich wegen Liv am meisten Respekt hatte, stellte sich als die kleinste Hürde heraus. Mein Handgepäck, die reinste Wundertüte enthielt ganz viel Ablenkungsmaterial für Liv: Ein Malset mit zwölf Filzstiften, ganz viel Sudelpapier, eine Rolle Klebeband, Sie liebt es, überall Klebestreifen hinzuposten, ein Schimpansen Puzzle als Ersatz für die zuhause gebliebene Chita – ihr Lieblingsstofftier und Trösterlein, eine Miniedition von Vier gewinnt, ein Pixibuch und ein Seifenblasenspiel. Nichts davon brauchte ich, nur ihre Ersatzkleider, denn vor lauter Fragenbeantworten wie „Mami, wo sind die Ferien, wohin gehen die Wolken, wieso darf ich nicht aufstehen?“, realisierte ich nicht, dass Liv seit der Tagwache immer noch die gleichen Windeln trug, die inzwischen Pflotsch nass waren. Windeln wechseln auf kleinstem Raum mit Rütteln und Schütteln stand darum als nächster Boxenstopp auf dem Programm. Liv hatte Spass daran, vor allem, weil sie endlich aufstehen und all den anderen Kindern im Flugzeug „Grüezi“ sagen durfte. Ihr absolutes Highlight folgte aber erst kurz nach der Landung. „Bravo, bravo“, schrie Sie laut und stimmte laut klatschend und lachend in den Gruppenapplaus aller anderen Fluggäste ein. Die 3.5 Stunden fliegen gingen tatsächlich schnell vorbei –eben wie im Flug.

Wie hast du deinen ersten Flug mit Kindern erlebt?

Herzlich

Eure Nadja

 


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